Frank und Ruth Elektrotechnik GmbH & Co.KG  - Ein Unternehmen im ARTA Qualitätsverbund

ARTA Homepage

Hier finden Sie viele gemeinsame Informationen der ARTA Betriebe

ARTA - Qualität in jeder Beziehung

Wissenswertes

Neuartiger Baustoff für längere Lebensdauer von Brücken

Mit einem neuartigen Verbundbaustoff mit Carbon wollen Wissenschaftler das Bauwesen revolutionieren.

Weiterlesen …

Staatliches Förderprogramm zur Heizungsoptimierung

"Ab dem 1. August 2016 gibt das Bundeswirtschaftsministerium einen Zuschuss für den Einbau effizienter Pumpen... "

Weiterlesen …

Neuartiger Baustoff für längere Lebensdauer von Brücken

"Mit einem neuartigen Verbundbaustoff mit Carbon wollen Wissenschaftler das Bauwesen revolutionieren..."

Weiterlesen …

Weiterführende Informationen

Der ARTA Wärmedämmrechner

Mit dem ARTA Wärmedämmrechner ermitteln Sie schnell und einfach Ihr Einsparpotenzial durch ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade. Zum Rechner

ARTA - Die Marke im Handwerk

Frank und Ruth Elektrotechnik

Meldungen aus dem Jahre 2007

07.12.2007

Bundespräsident Horst Köhler verleiht den Deutschen Zukunftspreis 2007

Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 6. Dezember 2007

Bundespräsident Horst Köhler verleiht den Deutschen Zukunftspreis 2007
Dr. rer. nat. Klaus Streubel (Sprecher), Dr. rer. nat. Stefan Illek und Dr. rer. nat. And-reas Bräuer (Osram Opto Semiconductors GmbH, Regensburg/Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Jena) erhalten für das Projekt „Licht aus Kristallen – Leuchtdioden erobern unseren Alltag“ den Deutschen Zukunftspreis 2007.

Bundespräsident Horst Köhler hat heute in Berlin dem Team aus Regensburg und Jena den mit 250.000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis 2007, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, verliehen.

Das Siegerprojekt:

Licht aus Kristallen – Leuchtdioden erobern unseren Alltag
Leuchtdioden (LEDs) haben gegenüber herkömmlichen Glühlampen deutliche Vorteile: Sie sind langlebig und verbrauchen wenig Energie. Die Nutzung dieser kleinen und eigentlich leuchtschwachen Lichtspender war zunächst aber nur eingeschränkt möglich.

Mithilfe der Dünnfilmtechnologie sowie spezieller Gehäuse und Optiken fanden Dr. Klaus Streubel, Dr. Stefan Illek und Dr. Andreas Bräuer einen Weg, deutlich lichtstärkere LEDs als bisher herzustellen. Die Leistung der drei heute ausgezeichneten Forscher setzt sich aus drei Innovationen zusammen. Damit gelang es ihnen, ein Hemmnis, das einem Einsatz der LEDs vielfach entgegenstand, zu überwinden.

Das Herz einer LED ist ein kleiner Halbleiterchip, der Licht erzeugt, wenn man eine elektrische Spannung anlegt. Die Intensität des Lichts war allerdings gering. Daher kamen LEDs bislang nur dort zum Einsatz, wo kein helles Licht erforderlich ist, etwa als Anzeigelämpchen für Elektrogeräte oder in Fahrzeugarmaturen und als Hintergrundbeleuchtung für Telefon-Displays. Dem Team um Dr. Klaus Streubel und Dr. Stefan Illek gelang es, mit der Dünnfilm-technologie die Leistungsfähigkeit von LED-Chips deutlich zu steigern. Ein in den Chip integrierter Metallreflektor führt dabei nicht nur zu einer spürbar höheren Effizienz, sondern sorgt auch für einzigartige Eigenschaften. Die Dünnfilmtechnologie ermöglicht die Herstellung von sehr effizienten und auch großflächigen LED-Chips, die sehr viel mehr Licht erzeugen als bislang möglich. Neue, leistungsgerechte Gehäuse wurden entwickelt, in denen auch verschiedenfarbige Chips kombiniert werden können. So entstehen Hochleistungs-LEDs, deren Licht sich zu jedem gewünschten Farbton oder zu weißem Licht mischen lässt.

Dr. Andreas Bräuer und sein Team entwickelten dazu eine maßgeschneiderte Spezialoptik, die das erzeugte Licht einsammelt und, entsprechend den Anforderungen der Anwendung, zu einem Strahlprofil formt. Auf diese Weise wird das Licht nicht nur sehr effizient erzeugt, sondern auch mit hoher Effizienz nutzbar gemacht.

Das Resultat der gemeinsamen Forschungsarbeit von Klaus Streubel und Stefan Illek bei Osram Opto Semiconductors und Andreas Bräuer am Fraunhofer IOF revolutioniert die LED-Technologie. Lichtquellen mit LEDs, die die Innovationen nutzen, können herkömmliche Lampen fast überall ersetzen, zum Beispiel in Fernsehbildschirmen, Straßenlaternen, Projektoren und Autoscheinwerfern. Erste Produkte kamen 2002 auf den Markt. Wegen ihres geringen Stromverbrauchs helfen sie, Energie zu sparen und den Ausstoß an klimaschädlichem CO2 zu senken.

17.11.2007

Elektro-Installationen im Privathaushalt

Elektro-Installationen sind der Schlüssel dazu, Strom im Wohnhaus, Industrie und Gewerbe in ausreichender Menge, Qualität und Anschlussstellendichte bereitzustellen.

Dazu gehören temporäre Stromverteiler (wie zum Beispiel Baustromverteiler), Wechselstromversorgung im privaten Haushalt, aber auch Mittelstromanlagen in Industrie und Gewerbe.

Der private Bereich:

Gerade in älteren Gebäuden sind die Elektroinstallationen heute oftmals nicht mehr zeitgemäß, manchmal sogar völlig überfordert. Das liegt letztlich vor allem an der extrem gestiegenen Zahl der Stromverbraucher im privaten Haushalt.
Noch bis 1973 waren die Verkabelung abseits der Wirtschaftsräume häufig gerade einmal für eine Beleuchtung sowie 2 bis 3 gelegentliche Verbraucher ausgelegt (wie Staubsauger, Hörfunkgeräte). Entsprechend sparsam konnte mit dem Kabelquerschnitt und damit der zulässigen, durchfliesenden "Strommenge" umgegangen werden.Soweit eine Erdung angebracht wurde erfolgte diese über den Neutralleiter (der in dieser Funktion dann die Wirkung des Nullleiters= Schutzleiter mit übernimmt). Seit dem Erscheinen der DIN VDE 0100 1973 sind solche (neu-)Installationen nicht mehr zulässig.

Mittels Kabelverlängerungen und Mehrfachsteckern wird in älteren Wohnungen heute die Stromversorgung dann überall dort "sicher-"gestellt, wo sie gebraucht wird: Für zusätzliche Stehlampen, Fernseher und Hifi-Anlage, PC, WLAN und Funktelefon, Akkuladegeräte (Handy, Foto) Mikrowelle, Staubsauger, Wasserkocher, Toaster, Mixer, Entsafter und so weiter. Kein Wunder, wenn die alten Verkabelungen irgendwann überfordert sind - nur die alte Schmelzsicherung im spärlichen Sicherungskasten verhindert dann Schlimmeres. Ca. 10 – 15 % der Wohnungsbrände werden heute durch Schwelbrände der Elektroleitungen und durch defekte Hausgeräte verursacht.

Bedauerlicherweise findet sich in modernen Neubauten nicht selten eine ähnliche Entwicklung. Aus falsch verstandener Sparsamkeit wird in der Bauphase die Verkabelung unterdimensioniert, einzelne Räume mit zu wenig Anschlussstellen für Schaltern, Steckdosen, Beleuchtungsauslässe, Kommunikationseinrichtungen versehen.
Dabei sind - bei sorgfältiger Planung - die Mehrkosten weit unter dem, was eine spätere Nachrüstung kosten würde.

Daher haben wir Ihnen an dieser Stelle einige Dinge zusammen gestellt, die Sie überlegen können, wenn Sie im privaten Bereich die Elektro-Installationen erneuern oder planen wollen:

Wohn-/Schlaf-/Kindbereiche:

Anschlüsse für TV (Strom, Kabel, Sat - aber auch Suround-Sound, Sat-Receiver, DVD-Video, Decoder). Soll diese Steckdosenreihe über einen integrierten Schalter über komplett vom Netz getrennt werden? (Alternativen sind Totalausschalter oder Bussysteme)

  • Radiowecker (bevorzugt nicht im unmittelbaren Kopfbereich - besser Geräte mit Fernbedienung verwenden)
  • Abgeschirmte Kabel im Schlafbereich?
  • Kindersicherung in Steckdosen integriert
  • Leicht zugängliche Steckdose im Bereich der Zimmertür (Staubsauger)
  • Steckdosen für frei stehende Leuchten
  • Steckdosen beim Schreibtisch (für Spotbeleuchtung, PC (mit Überspannungsschutz); gegebenfalls Anschlüsse für Datentechnik (LAN).
  • Panikschalter im Schlafzimmer (beleuchtet zum Beispiel den gesamten Garten); bei elterlichen Bett evt. auch Totalausschalter.
  • Anschluss Telefon, bei Funktelefon mit Steckdose (achten Sie bei DECT-Telefonen auf Geräte, die ihre Sendeleistung reduzieren, wenn sie in der Ladestation liegen). Funktelefone sollten nicht in Kopfnähe des Bettes sein.
  • Lichtschalter neben der Zimmertür sowie beim Bett (alternativ mit Fernbedienung)

Planen Sie Spotbeleuchtungen, Bilderleuchten, beleuchtete Schrankelemente oder den Betrieb von Zimmerbrunnen oder Lichtakzenten auf Fensterbänken? Vielleicht kennen Sie sogar schon den geplanten Platz für einen elektrisch beleuchteten Weihnachtsbaum.

Vielleicht schätzen Sie es, wenn mehrere Lichtschalter die gleichen Lampen schalten, dass sie dennoch immer in der gleichen Ausgangsstellung stehen? Dann planen Sie (auch dimmbare) Taster ein.

Beachten Sie auch besonders im Schlaf- und Kindbereich eine Rauch/Brandmeldeeinrichtung.

Küche

Anschlüsse für Dunstabzugshaube (Beachten sie, das bei vielen Dunstabzugshauben der Ein-Ausschalter die Dunstabzugshaube nicht vollständig vom Netz trennt, da in den meisten Fällen eine Beleuchtung integriert ist; hier bietet sich aus Brandsicherheitsgründen ein zusätzlicher Netzfreischalter an separater Stelle an!)

  • Anschlüsse für Herd, gegebenfalls an getrennter Stelle Backofen.
  • Steckdosen für Kühlschrank, Geschirrspüler, Mikrowelle sowie gegebenfalls Radio, Kaffemaschine (bei Espressomaschinen evt. auch auf Wasseranschluss achten) ferner ausreichend für alle Arbeitsgeräte in der Nähe der Arbeitsfläche: Mixer, etc - sehen Sie wenigstens 3 Steckdosen vor.
  • Steckdosen Nähe Esstisch für Toaster, Warmhalteplatten, Elektrogrill etc.
  • Planen Sie eventuell eine spätere Klimatisierung?

Wirtschaftsraum:

Anschlüsse für zusätzlichen Eisschrank, evt. zusätzlichen Kühlschrank, Trockner, Waschmaschine.

Bad:

Für warme Füsse am Morgen ist eine elektrische Flachbettheizung unter den Fliesen eine sehr schnelle Möglichkeit, Behaglichkeit in das Bad zu bringen.

Strom-Anschlüsse in der Nähe der Badezimmer-Handtuch-Heizung ermöglichen auch im Sommer bei abgeschalteter Heizzentrale trockene (und damit länger frische) Handtücher.

Gegen beschlagene Spiegel nach dem Duschen hilft ein Abluftsystem oder ein beheizbarer Badezimmerspiegel.

Wer es morgens gerne etwas lebhafter hat denkt auch an Anschlüsse für Radio/ TV im Bad.

Außerdem nicht vergessen: Ausreichend Steckdosen für elektrische Akkuzahnbürste, Akkurasierer, Munddusche und Föhnen. Drei bis vier Steckdosen sind da schnell gleichzeitig in Betrieb.

Gesamtgebäude:

Sollen zentrale Total-Ausschalter eingerichtet werden? Wenn ja, sollen diese statisch festgelegt oder programmierbar sein?

Sollen elektrische Rolläden nachrüstbar sein (evt. mit Bussystem?)

Planen Sie eventuell elektrisch und Witterungsabhängig betriebene Verschattungssysteme?

Garten:

Denken Sie bei der Zuwegebeleuchtung daran, auch die Bereiche im Umfeld so großzügig auszuleuchten, das keine Dunkelfelder entstehen - dass schafft Sicherheit und auch ein gutes Gefühl, wenn sich dort niemand im Dunkel verstecken kann. Kombinationen aus Lichtschaltern und Bewegungsmeldern leisten hier ein Übriges.

Im Gartenbereich benötigen Sie (auf jeden Fall mit FI-Schutz) Steckdosen für Heckenschere und (evt.) Rasenmäher, eventuelle Party- oder Weihnachtsbeleuchtung und eventuell zur Standheizung bei entsprechend ausgerüsteteten PKWs.

Haben Sie steile Auffahrten? Dann planen Sie eine Auffahrtheizung ein. Bedenken Sie auch eventuell später angelegte Teich-/Springbrunnenanlagen (die sich elegant durch versenkte Lampen in Szene setzen lassen).

Haben sie einen Ziergarten und möchten einzelne Bereiche/ Pflanzen im Dunkel ausleuchten? Und nicht vergessen: Eine beleuchtete Hausnummer hilft (vor allem im Notfall) Ihr Haus schneller zu finden.

Diese Anregungen sind nur ein Teilauszug der Fragen, die wir mit Ihnen bei der Planung Ihrer Elektroinstallation besprechen. Dazu kommen natürlich noch einige Fragen, die für die Technik im Hintergrund wichtig sind. Auch Fragen in Sachen Komfort, vernetzter Haustechnik, Alarmtechnik etc. werden wir gerne mit Ihnen besprechen.

15.11.2007

Elektrischer Strom - Pulsschlag des modernen Lebens

Stellen Sie sich doch einmal vor, es würde keinen elektrischen Strom geben.

Unsinn? Durchaus nicht, denn tatsächlich ist elektrischer Strom erst seit Mitte des 19.ten Jahrhunderts verfügbar - dank der Entdeckung des sogenannten dynamoelektrischen Prinzips durch Werner von Siemens und damit der Entwicklung erster elektrischer Generatoren.

Bis heute erfolgt die Stromerzeugung für das öffentliche Stromnetz im wesentlichen nach diesem Prinzip - auch wenn alternative Technologien sich immer mehr entwickeln.

Doch zurück zur Ausgangssituation "ohne Strom" - was würde passieren? Nehmen wir der Einfachheit halber den 04. November 2006: Durch eine unzureichende Abstimmung der Stromversorger und eine unglückliche Prozesskette der Sicherheitsabschaltung von Leitungskapazitäten werden 10 Millionen Haushalte in Europa vom Stromnetz abgetrennt. Menschen stehen um 22:09 Uhr plötzlich im Dunklen. Aufzüge bleiben stecken. Schnell im Radio hören was los ist - Fehlanzeige ohne Strom. Jemand anrufen? Geht nicht. Schnell zum Nachbar gehen und läuten - auch unmöglich ohne Strom... Der Zugverkehr, Alarmanlagen, Straßenbeleuchtungen, die Heizung, das Licht ... alles Fehlanzeige. Erst nach über einer Stunde beginnt sich die spukhafte Situation langsam aufzulösen. Notstromaggregate in Kliniken gehen wieder in "Standby", das normale Leben kann wieder pulsieren.

Eine reale Geschichte - und sie zeigt uns, wie wichtig Strom in unserem Alltag ist, wenn wir ihn auch als alltäglich und selbstverständlich im normalen Alltag kaum wahrnehmen.

Elektrischer Strom umfasst heute alle Lebensbereiche - er hilft, tonnenschwere Lasten zu bewegen und Laserskalpelle zu nutzen. Er sorgt für Licht, Wärme, Musik und Unterhaltung. Für Menschen mit Behinderungen schafft er Beweglichkeit oder Sicherheit.

Moderne "intelligente" Gebäudetechnologie bietet Komfort - durch vernetzte Systeme können Heizungen bei offenen Fenstern automatisch abgeschaltet werden, abwesende Personen über Mobiltelefon oder Internet die Wohnung überwachen oder nicht notwendige Systeme zentral in Standby versetzt werden.

Rauch-, Gas und Einbruchmeldesysteme erhöhen die Sicherheit der Bewohner. Die richtige Lichtwahl erhöht den Komfort, die Behaglichkeit oder die Leistungsfähigkeit - letzteres ist entscheidend vor allem bei Arbeitsplatzbeleuchtungen. Licht setzt auch "in Szene" und hilft im Verkaufsraum, im Theater und in der Werbetechnik den richtigen Akzent zu setzen.

Elektrische Heizsysteme schaffen Behaglichkeit und sind unglaublich vielfältig - ob als dünne Fussbodenheizung, Wandheizung oder sogar als Beheizung steiler Auffahrten zum Schutz vor Vereisung im Winter, oder, oder - dem Einsatz sind kaum Grenzen gesetzt.

Strom ist unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten - entscheidend ist daher eine umfassende Beratung und eine professionelle Umsetzung. Beides versprechen wir Ihnen. Fragen Sie uns!

Andreas Littmann
Frank und Ruth Elektrotechnik GmbH & Co.KG
Böckinger Straße 35
Heilbronn , Baden Württemberg , 74078 Deutschland
+49 (0) 71 31 2 10 52